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NNG-Veranstaltung

17. April 2015: Informationsveranstaltung der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG)

Die SPD-Fraktion besucht die Informationsveranstaltung der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG)

Auf Einladung der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG) hat die SPD-Fraktion des Stadtrat Hessisch Oldendorf geschlossen an der Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstagabend im Huthaus der Schillat-Höhle teilgenommen.

Die NNG informierte neben den Mitgliedern des Stadt- und Ortsrates, auch alle interessierten Bürger, die zahlreich aus den umliegenden Orten und besonders aus Langenfeld teilnahmen. Der seit 2011 erprobte Erweiterungsbereich des Steinbruchs mit etwa 12 Hektar wird Abbrucharbeiten von 16 Jahren in Anspruch nehmen, wenn die Abbaugeschwindigkeit der bisherigen 47 Hektar gehalten wird. Eine Steigerung der Abbaumenge ist nicht geplant, so die Ausführungen des Geschäftsführers der NNG.

Mit Problemen bei dem in zwei bis drei Monaten einzuleitenden Genehmigungsverfahren rechnet die NNG nicht, da Sie alle Werte und Normen der gesetzlich festgesetzten Zahlen einhalten. Auf die Frage von Claus Clavey, wer die entsprechenden Gutachten in Auftrag gegeben hat, wurde klar, dass alle Gutachten vom Betreiber des Steinbruch beauftragt wurden.

Anwohner aus Langenfeld machten deutlich, dass zwar die Normen und Werte eingehalten werden, dieses beweisen auch die Messstationen an zwei Häusern in Langenfeld, dennoch sei der bei Sprengungen erzeugte Lärm und die Erschütterung klar und deutlich zu verspüren. Die Angst der Langenfelder liegt in den ständig und immer wiederkehrenden Sprengungen. Deren Folgeschäden sind nach Ihrer Meinung nicht abschätzbar. Auf die Frage vom Fraktionsvorsitzenden Dirk Adomat, ob die NNG an drei Beispielen die zukünftige evtl. Mehrbelastung der Anwohner deutlich zu machen können, wurde darauf verwiesen das die Mindestentfernung zum Ort Langenfeld eingehalten wird und die Sprengtechnik in den letzten Jahren erheblich verbessert wurde. Zusätzlich werden die Abraumkanten mit einem kleinen Wall hergestellt, der zusätzlich begrünt wird. Eine Steigerung der Produktion ist nicht vorgesehen.

Planungsauschußvorsitzender Jost Beckmann gab allen Anwesenden den Hinweis, sich am Genehmigungsverfahren zu beteiligen und entsprechende Ängste und Probleme anzuzeigen. Diese werden wahrscheinlich nicht alle ausgeräumt, aber zumindest muss der Antragsteller dazu Stellung beziehen.

Zwei Anregungen aus der Informationsversammlung nahmen die Vertreter der NNG gleich mit:

1. Neue Mulden sollten mit geräuschdämmenden Gummimatten ausgestattet sein

2. Weitere Messstellen in Langenfeld würden das Vertrauen zur NNG verbessern

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