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15. April 2019: Die europäische Union und das Weserbergland

Nach der Jahreshauptversammlung des Ortsverein Sonnental, der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes Hess. Oldendorf traf sich die SPD innerhalb kurzer Zeit zum dritten Mal im Gasthaus Söhlke in Friedrichshagen zum Stammtisch unter dem Motto: Was bringt uns die EU im Weserbergland?

In dieser Veranstaltung berichtete Herr Karl-Heinz Buchholz aus Rinteln als Vorsitzender der lokalen Aktionsgruppe Leader-Region Westliches Weserbergland über die finanzielle Ausstattung dieser Gruppe und wie sich dies positiv auf unseren Bereich auswirkt.

Dem Land Niedersachsen werden von der EU für den Förderzeitraum 2,1 Millarden Euro zur Verfügung gestellt, die auf die einzelnen Förderregionen aufzuteilen sind. Auf das Westl. Weserbergland entfallen für das Programm Leader + ca. 2,4 Millionen Euro, die hauptsächlich für die Entwicklung im ländlichen Raum ausgegeben werden. Dazu gehören u.a. folgende Projekte: der Weserradweg, Erhalt der Süntelbuchen, mehr Männer in Kitas, Dorfgemeinschaftshäuser, aber auch Unterstützung der Bauern beim Naturschutz und anderen naturerhaltenden Maßnahmen.

Unter dem Motto „Tatort Dorfmitte“ können sich Dorfgemeinschaften zur Weiterentwicklung ihres Dorfes beraten lassen. Die Beratungskosten werden aus den Mitteln der Aktionsgruppe bezahlt. Weiterhin gibt es Veranstaltungen für Vereine und Gruppen zu aktuellen Themen, wie Datenschutz, Weiterentwicklung der Vereine und Gewinnung neuer Mitglieder.

In der lokalen Aktionsgruppe Leader sind neben kommunalen Verwaltungen ebenfalls Wirtschafts- u. Sozialpartner mit eingebunden. Für unseren Bereich gibt es in der Hess. Oldendorfer Verwaltung ein sehr kompetentes Beratungsteam mit Frau Pukall, Herrn Faust und Herrn Wiebusch, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Herr Buchholz machte deutlich, daß dies neben der Finanzierung Europäischer Fonds zur regionalen Entwicklung und den europäischen Sozialfonds nur einen Teil der finanziellen Unterstützung durch EU-Mittel darstellt.

In der Versammlung war man sich einig, daß diese Unterstützung der europäischen Gemeinschaft für uns auf kommunaler Ebene ein bedeutender Gewinn ist. Aber besonders wenn es um die großen Dinge wie Umweltschutz, wirtschaftliche Weiterentwicklung und Zusammenarbeit geht, funktioniert dies ebenfalls nur auf gesamteuropäischer Ebene. Darüber müssen wir uns im Klaren sein und am 26. Mai 2019 alle das Wahllokal aufsuchen und demokratisch wählen.

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