Breitbandausbau im Stadtgebiet Hessisch Oldendorf

 

Die SPD wird sich weiterhin für den flächendeckenden Breitbandausbau mit Glasfaser einsetzen.
Der Landkreis Hameln-Pyrmont baut mit der Firma htp ein zukunftsfähiges Glasfasernetz im Landkreis aus. Für diesen vom Landkreis geförderten Ausbau gibt es Rahmenbedingungen, die von der Bundesnetzagentur vorgegeben wurden. Hier steht die Internet–Geschwindigkeit von 30 Mbit/s als „Hürde“ für den Ausbau durch den Landkreis Hameln-Pyrmont fest.

Bereiche, die bei der Bundesnetzagentur in der Vergangenheit bei der Konzeptaufstellung des Landkreises mit 30 Mbit/s und höher gemeldet waren, dürfen vom Landkreis nicht in das jetzt geplante Glasfaser-Ausbaunetz aufgenommen werden.
Dadurch fallen leider einige Bereiche - auch im Stadtgebiet von Hessisch Oldendorf - für den derzeitigen Ausbaubereich aus rechtlichen Gründen heraus.

Es gibt also nun zwei Sachverhalte zu berücksichtigen.
Erstens: Der bisher geplante Glasfaserausbau muss nach den mit htp vertraglich festgelegtem Verfahren und Umfang erfolgen, dabei ist die Ausbaufertigstellung bis 2022 vorgesehen.
Der Startschuss ist gefallen, der Ausbau kann beginnen. Hierzu hat es auch schon erste Info-Veranstaltungen und Beratertage durch htp in den ersten Ortsteilen Hessisch Oldendorfs gegeben.
„Der Ausbauplan bis 2022 muss eingehalten und ohne Zeitverzögerung abgearbeitet werden“, fordert der Ausschussvorsitzende des BUFE Sven Sattler.
Darüber hinaus müssen die Fördermöglichkeiten, für die bisher nicht im Ausbauplan berücksichtigten Bereiche beobachtet und genutzt werden. Zurzeit haben der Bund und das Land Niedersachsen Förderungen für ein schnelles Breitband-Internet angekündigt. Hier sehen der Landkreis Hameln-Pyrmont, der Bürgermeister Hessisch Oldendorf und die SPD Hessisch Oldendorf eine realistische Chance alle unterversorgten Bereiche mit einem Glasfasernetz auszubauen. „Die Hürde von 30 Mbit/s ist definitiv zu niedrig. Folglich sollte geprüft werden, ob diese nicht auf beispielsweise 50 Mbit/s erhöht werden kann“, ergänzt Jost Beckmann, Vorsitzender des Planungsausschusses.

Ebenso wird man in den Orten, die zum jetzigen Ausbaubereich gehören, analysieren, ob die dort liegenden Außenbereiche einbezogen werden können. Detaillierte Ausführungsplanungen für die einzelnen Orte werden von htp in Abstimmung mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont und der Stadt Hessisch Oldendorf für den jeweiligen Ausbauabschnitt erstellt.

Forderungen für einen Glasfaserausbau in bisher nicht berücksichtigten Bereichen bzw. Orten können nachvollzogen werden, sind aber wegen der zuvor genannten Gründe zurzeit nicht umsetzbar. Diese werden weiterhin verfolgt und gefordert, eine Lösung wird es voraussichtlich erst nach 2022 geben